Bildsprache

Die meist verstandene Sprache der Welt ist die Bildsprache. Was ist Bildsprache eigentlich genau? Das Bild wirkt zum einen durch inhaltliche Absichten und zum anderen durch dessen formale Gestaltung.


Wie Dietrich Boles trefflich bemerkt, entsteht Bildsprache aus der inneren Struktur eines Bildes. Dabei sind die wichtigsten Struktur bildenden Elemente Linien und Flächen. Man bezeichnet sie daher auch als "Substantive" der Bildsprache. In der Analogie zur Schriftsprache sind die Farben die "Adjektive" der Bildsprache. Sie "kolorieren" die Substantive. Weiter entstehen durch das Zusammenwirken von Linien, Flächen und verschiedenen Farben Kontraste und Konturen. Das Basiselement der Bildsprache ist jedoch das Bildformat. Es bestimmt nicht nur die äußere Form, sondern auch den Charakter des Bildes. All diese Faktoren werden in ihrer Gesamtheit auch als Bildschemata bezeichnet. Von den Bildschemata gehen Symbolwirkungen aus, die über den Wahrnehmungsapparat Assoziationen und Haltungen hervorrufen. Die Bildsprache wirkt auf das Unterbewusstsein des Betrachters. Sie kann beim Betrachter ebenso Gefühle wecken, wie auch Spannungen erzeugen.


Auf den Punkt gebracht sollte ein Bild im Idealfall gefallen, berühren, betroffen machen, einem zum lachen, oder zum nachdenken bringen. Die oben aufgeführten Bildeigenschaften sind für den Fotografen wie die Noten für den Musiker. Um all diese zu erfassen, hilft es mit dem Auge zu denken wie es Dr. Jörg Huber trefflich formuliert.

 

In diesem Sinn, gut Licht!

Michael Stahl
Photograph



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Die koreanische Präsidentin Park Geun-Hye und Bundespräsident Didier Burkhalter beim Staatsbesuch im Bellevue Palace in Bern, 20. Januar 2014 & Bernbild oben
Foto © Michael Stahl

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Fotoausstellung von Michael Stahl und Simone Grossen-Sahli im Restaurant Büner, Bern.
Nicht nur wegen der Fotografien einen Besuch wert  http://www.buener.ch
Foto © Michael Stahl

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Michael Thomann, General Manager Hotel Schweizerhof (links) im Interviewgespräch mit Fotograf Michael Stahl (rechts) in der Jack’s Brasserie. Foto © Schweizerhof
Hier gehts zum Interview

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